Hollie’s Flying Kiss

Vorgestern war es soweit und Hollie Cook trat mitsamt ihrer grossartigen Band und dem übermütigen Horseman im Exil auf. Ein Flying Kiss Erlebnis...

Es verstand sich von selbst, dass ich an vorderster Front stand. Denn Hollie Cook ist die Anmut in Person. Klein und zierlich, in weisser Retrobluse mit altmodischem Kragen, einem Kurarm Afrogilet und dazu passender hochgeschnittener Hose, grünem Brockigürtel und in schwarzen leicht abgetragen wirkenden Skaterschuhen – so trat das Stimmwunder auf.
Es war keine einstudierte Show und auch kein routinierter Ablauf. Hollie Cook wirkte etwas schüchtern und dadurch grazil, natürlich und irgendwie auch mädchenhaft. Dennoch besitzt diese junge Frau eine grossartige Bühnenpräsenz, interagiert mit schelmischem Lächeln mit dem Publikum, welches hingerissen an jedem einzeln gesungenen Wort klebt.
Die Band, bestehend aus einem grossartigen Keyboarder, einem Saxophonisten, der wohl nicht älter war als ein Erstsemestriger an der Uni, einer attraktiven Posaune Spielerin, zwei Bassspielern und dem Drummer, welcher auch gleichzeitig den MC Horseman verkörperte. Wobei letzter ein viel beschäftigter Mann ist, da er gleichzeitig Drummer, MC und Publikums Animator ist.
Ich habe das Konzert grossartig gefunden und die frische, etwas unbeholfene und anmutige Art von Hollie Cook und Band hat mich total geflasht. Das familiäre Ambiente im Exil hat ebenfalls zur “Unplugged Stimmung” beigetragen. Kein gefühltes Shadow Kissing, sondern einen echten Flying Kiss hat das Publikum an diesem Abend erhalten. Hut ab und ein herzliches Dankeschön, ich komme wieder…



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