Maputo Classics

Maputo liegt auf Hügeln an der Küste des Indischen Ozeans und vereint den kommunistischen Mahnfinger mit mediterranem Charme und karibischem Flair.

Die Hauptstadt bietet sie alles was das Eroberer Herz begehrt: Hübsche Restaurants, gemütliche Bars, Cafés, stimmungsvolle Konzerte, kunstvolle Handicraft und schöne Menschen.
Unser erster Morgen in Maputo wurde im Palmeiras Guesthouse mit einem köstlichen Zmorgenbuffet und allerlei mosambikanischen Spezialitäten eingeläutet. Danach galt es, zu Fuss die Stadt zu erkunden.
Als Basis diente uns ein Café in der Nähe des Handicraft Marktes, wo wir uns als fast einzige Weisse an den einzig leeren Platz setzten. Warum er leer war, stellten wir schnell fest, denn unser Platz befand sich unmittelbar an der Fussgängerzone, wo die Strassenverkäufer uns ihre Waren direkt anbieten konnten. Unsere „longtime favorites“ waren die auf- und abwandernden 2×2 Meter Gemälde. Was an dieser Stelle ebenfalls erwähnt sein soll, ein „não“ galt als „não“ und wir konnten unsere Espressi in Ruhe geniessen.
Unseren ersten Samstag Abend in Afrika wollten wir spontan mit Musik verbringen. Das Programm im Auditorium bot ein Konzert der „Beat Brothers“ ein schweizerisch-mosambikanisches Duett mit Lucas Niggli und Rolando Lamussene. Eine beeindruckendes kontrastreiches und harmonisches Zusammenspiel zwischen klassischem Drum, kombiniert mit allerlei „klingenden“ Hilfsmitteln und afrikanischen Instrumenten, die es dann und wann aufgrund der Intensität der Performance von der Bühne fegte. Echt klasse die beiden.
Hinterher wollten wir noch zu Fuss ins Gil Vincente (sind ja nur 100 Meter) wurden aber von ein paar autoritären Polizisten abgefangen und weil ich keinen Pass dabei hatte gabs Diskussionen. Wir kamen glimpflich davon, ohne Gesto, aber von Unlust gepackt, noch weiter in einen Nachtclub zu ziehen. (Anm. d. Red.: Immer Pässe oder Kopien davon dabei haben und nie der korrupten Polizei übergeben. Und bei Diskussionen darauf bestehen, auf den Posten zu wollen.)



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