Schwanensee

Die Geschichte der verzauberten Schwanenprinzessin Odette, die nur durch wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers Rotbart erlöst werden kann...

Der Schwanensee ist ein Klassiker unter den Ballettaufführungen. Begleitet wird Lew Iwanows Choreographie von der Musik Pjotr Iljitsch Tchaikovskis und wurde unzählige Male neu inszeniert. Und auch dieses Mal, am Tag nach Weihnachten wurde ein von Ausdruck und Präzision geprägtes Ballett gezeigt, begleitet von einem sehr guten Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Pavel Baleff.
Der Ausdruck der Zerbrechlichkeit, das verzweifelte Flattern der Arme und die anmutigen Bewegungen der Schwanenprinzessin Odette werden von Viktorina Kapitonova in der Vollendung vorgeführt. Man leidet mit und möchte die Prinzessin tröstend in die Arme nehmen und gleichzeitig den bösen Rotbart von der Bühne stossen, wenn es dem Prinz Siegfried in seiner jugendlichen Ohnmacht nicht selber gelingt.
Trotz hinterhältigem Ablenkungsmanöver mit dem selbstsicheren und verführerischen schwarzen Schwan Odile vermag es der böse Zauberer Rotbart nicht, die Liebe der beiden Königskinder zu zerstören. Sein Bann löst sich auf, der Zauberer stirbt und die Liebenden werden in einem Schneegestöber und unter Orchestergetöse vereint. Bleibt nur noch das erleichterte Seufzen und das Zurücksinken in den unbequemen Logestuhl nach der körperlichen Anspannung.



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